Command & Conquere - Alarmstufe Rot 3
Abgedrehte Waffensysteme und eine völlig verrückte Story sorgen auch im dritten Teil der Alarmstufe Rot-Serie für ein gelungenes Strategiespiel. Viel Weiblichkeit rundet das ganze für die männliche Spielergemeinschaft ab. Hochkarätige Schauspieler sowie eine gute deutsche Synchronisation regelt den Spasspegel zusätzlich um einiges nach oben. Um nur einige Schauspieler zu nennen: JK Simmons, bekannt aus Spiderman - Jonathan Pryce, Fluch der Karibik Trilogie - Jenny McCarthy, Scream3 - Tim Curry, sehr poulär als Synchronsprecher und Schauspieler - Peter Stormare, wirkte in vielen Blockbustern mit - Und George Takei, Commander Zulu im Star Trek Universum. Außerdem gibt es einen Gastauftritt am Ende der Alliierten-Mission. Ich möchte nicht verraten wer es ist, hoffe aber das er nicht davon überzeugt ist, von nun an Präsident der USA zu sein. Wie abgedreht die Story ist, zeigt sich schon zu Beginn des Spiels. Wurde in Alarmstufe Rot 1 Albert Einstein mittels Zeitreise ins Jahr 1929 katapultiert, um Adolf Hitler zu eliminieren (In der deutschen Version rausgeschnitten) reisen im Prolog von Alarmstufe Rot 3 die Soviets zurück nach Brüssel im Jahr 1927 um Albert Einstein aus der Geschichte zu tilgen. Wieder zurück bemerken diese jedoch das ohne Einstein keine Nuklear Waffen erfunden wurden und sich somit Japan als „Reich der aufgehenden Sonne“ als ernst zu nehmender Gegner entpuppt hat. Weitere Verücktheiten sind beispielsweise eine geheime Abschussanlage in den Köpfen von Mount Rushmore oder der Angriff auf den „japanischen“ Pearl Harbor. Bei den Einheiten verhält es sich wie bei der Story und die Palette ist um einiges erneuert worden. Auf Delphine und Spürhunde der Alliierten darf weiterhin zurückgegriffen werden und mit dem Cryocopter, einem Helikopter, kann der Spieler gegnerische Fahrzeuge und Gebäude einfrieren oder als Sekundärwaffe einen Schrumpfstrahl einsetzen. Was eine witzige Soundausgabe bei verkleinerten Gegnern zur Folge hat. Mit Helium gefüllte Ballons lassen grüßen. Die Soviets haben einen Kampfbär (ähnlich dem Schäferhund) mit Ohrenbetäubendem Gebrüll als Zweitangriff. Das Reich der aufgehenden Sonne kommt mit Mech-Einheiten a la Transformers und vielen Klischees wie Samurai und Ninja Kriegern daher. Alle Einheiten besitzen eine Spezialfähigkeit, doch die größte Neuerung ist der Basisbau auf dem Wasser. Fast ein komplettes Hauptquartier lässt sich auf dem sehr gut dargestelltem Nass in die Höhe ziehen und viele Einheiten sind amphibisch, so das nicht nur Schiffe zum Einsatz kommen. Einige zusätzliche Superwaffen werden wie bei „Command & Conquere – Generals“ in mehreren Stufen zusätzlich freigeschaltet.
Ein großes Plus für den Singleplayer ist der Koop Modus. Jede Mission kann mit einem Freund zusammen bewältigt werden. Ist gerade keiner zur Hand, wird dem Spieler ein KI-Commander zur Seite gestellt der sich sehr gut schlägt und Befehle vom Spieler anstandslos entgegen nimmt. Teilweise baut er allerdings zu viele sinnlose Einheiten welche dann nur im Wege stehen beziehungsweise schwimmen. Die Raffinerie wird direkt der Erz-Mine gegenüber gebaut und der Sammler kann sich auf der Suche nach neuen Geldmitteln nicht mehr „verfahren“. Ist die Mine erschöpft gibt sie dennoch einen Notgroschen von 25 Prozent ab. Die Wegfindung der eigenen Truppen ist aber auch in diesem Teil nicht ausgereift. Es kommt, wenn auch selten, immer noch vor, dass sich Einheiten „verlaufen“. Der Multiplayer von Alarmstufe Rot 3 ist nach den entäuschenden Spielchen der Beta Version recht positiv ausgefallen. Die Einheiten sind gut ausbalanciert, wobei die Infanterie aufgrund ihrer geringen Durchschlagskraft eine kleinere Rolle spielt. Durch die vielen überdrehten Einheiten verdirbt auch die bunte Comic Grafik nicht den Spielspass. Allerdings hätte die Minimap besser ausfallen können. Diese wird sehr monoton mit groben Pixeln dargestellt im Gegensatz zu „Tiberium Wars“ oder „Generals“.
Auch der Zoomfaktor überzeugt mich nicht. Es ist zwar ganz lustig den japanischen Ingenieur rennen und danach schnaufen zu sehen aber ich hätte mir doch eine größere Auszoom Stufe gewünscht. Die Soundkulisse ist eines Command & Conquere würdig. Hell March in seiner dritten Version unschlagbar und auch der Rest ist in keinster Weise nervend. (Alle drei “Hell March” Versionen gibt es bei CnC-inside.de als MP3 Download. Link)
Die Sprüche der Einheiten sind teilweise gewohnt witzig und genügend vorhanden, sodass man nicht immer den selben Satz hören muss. (Herogeier)




WOW geiler Bericht Hero, ist zwar nicht unbedingt mein Gengre aber klingt recht lustig
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